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erstellt am Freitag, den 26. August 2016 um 8:36 Uhr

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Dgsm2005 - Thema am 26. August 2016

Pferdelexikon hier einige Begriffe beschrieben:

Aktion: Die Art eines Pferdes oder Ponys, sich zu bewegen. Unterschiedlich je nach Pferderasse. Beim Wels Cob oder Friesen erwartet man z.B. eine hohe Knieaktion. Westernpferde oder Distanzpferde dürfen kraftsparende, flache Bewegungen haben. Hohe Aktion ist schön anzusehen, für den Reiter aber meist nicht sehr bequem zu sitzen.

Angelaufene Beine: Vermehrte Füllung der Beine mit Körperflüsskigkeit, hauptsächlich bei längerem Stehen nach schwerer Arbeit, aber auch nach zu abrupten Futterwechseln.

Ausritt: Geländeritt in meist eher mäßigem Tempo zum Vergnügen für Reiter und Pferd.

Bahnfiguren: Die Straßen der Reitbahn. Beim Dressurtraining reitet man verschiedene Bögen und Richtungswechsel, um die Durchlässigkeit des Pferdes zu fördern. Häufig gerittene Bahnfiguren sind z.B. Zirkel, Volten, Schlangenlienien und Handwechsel duch die ganze oder halbe Bahn.

Bandmaß: Größenangabe des Pferdes, gemessen mit einem Band, daß der Körperrundung folgt. Im Schnitt ca. 10 cm mehr als das Stockmaß

Cob: Kleiner, kompakter Pferdetyp, gut bemuskelt und zum Reiten und Fahren geeignet. Bekannt ist der Welsh Cob, eine sehr vielseitig einsetzbare englische Pferderasse.

Dressur: Training auf dem Reitplatz, das die Pferde Durchlässig machen und zu höheren Versammmlungsgraden bringen soll. Dabei braucht nicht jeder Reiter und jedes Pferd die Beherrschung der Hohen Schule anzusteuern, aber eine gewisse Grundausbildung ist unerläßlich.

Galopp: Schnellste Gangart des Pferdes, Gangart im Dreitakt.

Gangarten: Neben den Grundgangarten Schritt, Trab und Galoppp gibt es bei verschiedenen Pferderassen Tölt, Walk und Paß. Die Arbeit mit Gangpferden ist eine eigenständige reiterliche Disziplin.

Gerte: Gertenhilfen unterstützen Kruz, Gewichts und Schenkelhilfen, wenn das Pferd sich unsensiebel zeigt. Sie sind keine Strafmaßnahme. Zum Dressurreiten und zur Bodenarbeit mit dem Pferd an der Hand nimmt man eine möglichst lange Gerte.

Gewährsmängel: Verschiedene gesundheitliche oder Verhaltensmängel, aufgrund derer ein Pferd bis zu zwei Wochen nach dem Kauf an den Verkäufer zurückgegeben werden kann. Dazu gehören u.a. Periodische Augenentzündung, Dummkoller, Rotz und Krippensetzen.

Herzfrequenz: Anzahl der Herschläge pro Minute. Sagt viel über den Trainingszustand aus. Der normale Ruhewert liegt zwischen 32 und 48. Bei extremen Anstrengungen kann sich das bis zu etwa 200 steigern. Ein gutes Distanzpferd läuft über mehrere Stunden mit Werten um die 70.

Kombinierte Stall und Auslaufhaltung: Ein noch viel zu selten praktiziertes System der Reitpferdehaltung. Die Pferde stehen nachts oder im Sommer zu Zeiten großer Hitze und bei Fliegenbefall im Stall und kommen tagsüber in den Auslauf oder stundenweise auf die Weide. Gute Alternative zur Offenstallhaltung.

Kondition: 1. Gesundheits und Ernährungszustand des Pferdes, 2. Leistungsfähigkeit, Fitneß

Kraftfutter: Energiespendendes meist eiweißreiches Leistungsfutter, z.B. Hafer

Krippensetzten- Koppen: Abschlucken von Luft, wobei die Zähne auf einen festen Gegenstand gestützt werden. Werden die Zähne nicht aufgesetzt, spricht man von Luftkoppen. Schlechte Angewohnheit, hauptsächlich bei gelangweilten Stallpferden zu beobachten. Kopper sind stärker kolikgefährdet als andere Pferde.

Longieren: Das Pferd arbeitet auf einem Zirkel und wird von seinem Ausbilder über Longe und Longierpeitsche gelenkt. Empfehlenswert bei der Ausbildung junger Pferde, als Abwechslung vom Reiten oder zu Beginn eines Aufbautrainings.

Neuseelanddecke: Gefütterte Decke aus Segeltuch, die sehr gut sitzt und so über mehrere Stunden draußen getragen werden kann. Sie hält das Pferd lange trocken und warm.

Offenstallhaltung: Die Pferde haben vom Auslauf oder von der Weide aus beliebig Zugang zu einem offenen Stall und entscheiden selbst, ob sie drinnen oder draußen stehen wollen.

Packung: Ein Mittel zur Behandlung von Schwellungen und Wunden am Pferdebein. Die Naturheilkunde empfiehlt Breipackungen oder Kartoffelumschläge, die Schulmedizin bietet verschiedene andere Mittel an. Man unterscheidet kalte und warme Packungen. Die kalten erwärmen sich meist am Pferdebein, was beabsichtigt ist.

Pony oder Kleinpferd: Jedes Pferd unter 1,48 m Stockmaß. Die ungerade Zahl ergibt sich daraus, daß hier ein englisches Maß ins Deutsche übernommen wurde.

Prusten (Abschnauben): Hörbares Ausstoßen der Luft. Zeichen von Entspannung.

Rauhfutter: Futtermittel mit hohem Rohfaseranteil, zB. Heu und Stroh.

Satteldecke: polstert den Rücken des Pferdes unter dem Sattel ab, verhindert aber keinen Satteldruck, wenn der Sattel nicht richtig passt.

Schenkelweichen: Seitwärtsbewegung als Reaktion auf die Hilfen des Reiters.

Schritt: Langsame Gangart im Viertakt. Fußfolge rechts hinten, rechts vor, links hinten, links vorn.

Sporen: Hilfsmittel zur Verstärkung der Schenkelhilfen, nur für fortgeschrittene Reiter empfehlenswert. Kein Strafinstrument!

Stockmaß: Traditionenlle Größenangabe für Pferde. Gemessen wird senkrecht vom Boden bis zur Höhe des Widerrists.

Temperament: Gehwille und Erregbarkeit des Pferdes.

Übergänge: Wechsel zwischen den Gangarten und Tempi. Sie sollten gelassen und präzise als Reaktion auf die korrekten Reiterhilfen ausgeführt werden.

Untugenden: Unarten wie Verhaltensauffälligkeiten im Umgang, also z.B. Schlagen und Beißen, und Stalluntugenden, wie Koppen und Weben.

Vollblüter: Schnelle, temperamentvolle, hauptsächlich für Rennen gezüchtete Großpferde. Sie gehen sämtlich auf drei orientalische Stammhengste zurück, die in England wirkten.

Warmblüter: Vertreter von Pferderassen, die aus der Kreuzung von Vollblutpferden und Landschlägen hervorgingen. Hervorragende und vielseitige Reitpferde.

Weben: Verhaltensstörung, bei der das Pferd an der Boxtür steht und ständig von einem Vorderbein auf das andere tritt. Vergleichbar dem bei Menschenkindern auftretenden Hospitalismus und praktisch immer verursacht duch Langeweile, mangelnden Kontakt zu anderen Pferden, Bewegungsmangel und andere Verstöße gegen das Gebot artgemäßer Tierhaltung.

Weidehaltung: Das Pferd steht Tag und Nacht auf der Weide und darf beliebig viel Gras zu sich nehmen. Empfehlenswert hauptsächlich für Jungpferde, Zuchtpferde und Pferde, die wenig geritten werden.

Zungenfreiheit: Gewölbte Form bei verschiedenen Gebissen, z.B. bei der Kandare,. Je höher die Wölbung, desto schärfer wirkt das Gebiß.